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Keine Zeit zum Durchpusten
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Wenn der HC Aschersleben bei Ex-Trainer Jörg Neumann und dem HC Glauchau/Meerane gastiert, tut er das wieder ersatzgeschwächt.

ASCHERSLEBEN/MZ - Manchmal lohnt es sich, in der Werbung nicht umzuschalten. Während der Halbzeitpause des Bundesliga-Spitzenspiels zwischen den Füchsen Berlin und dem SC DHfK Leipzig am Mittwochabend wurde ein Video eingespielt, das die besten Szenen aus 50 Jahren Handball-Bundesliga zeigt.
Und wenn man ganz genau hingeguckt hat, hat man in der Mitte des Videos ein für Kenner des Ascherslebener Handballs bekanntes Gesicht gesehen: Jens Schmidt. Der Kreisläufer des HCA ist im Jubiläums-Clip als Fan im Trikot des SC Magdeburg - für den Schmidt in der Jugend gespielt hat - zu sehen.
So weit, so gut. Das erstaunlichste an dieser Sache kommt aber noch: Denn so, wie Schmidt in dieser Szene zu sehen ist, könnte es nicht besser zur aktueller Situation des HCA passen: Er pustet tief durch.

Straßburger-Comeback in Sicht
Aschersleben ist aktuell ein wenig dünn aufgestellt. Mit Eric Straßburger fehlt der zweite Kreisspieler im Kader bereits seit acht Wochen verletzt (Innenbandriss im Knie). „Er fehlt mir sehr“, sagt Jens Schmidt deshalb. Mit Straßburger fehlt dem 29-Jährigen nicht nur die Wechseloption im Angriff, sondern auch ein eingespielter Partner im Mittelblock der Abwehr.
Zwar arbeitet Schmidt dort mittlerweile auch mit Frank Seifert gut zusammen, allerdings wird auch er am Sonnabend erneut fehlen, wenn Aschersleben beim HC Glauchau/Meerane (Anwurf 17 Uhr) gastiert.
Seifert muss gegen Glauchau das letzte seiner Zwei-Spiele-Sperre absitzen. Im darauffolgenden Heimspiel gegen Hermsdorf darf er wieder ran.
Da peilt auch Eric Straßburger sein Comeback an. Das sind gute Nachrichten. Für die Partie in Sachsen bleibt aber das Problem, dass der HCA erneut nur mit acht Feldspielern anreisen wird. Was das ausmachen kann, hat man vor zwei Wochen in Halle gesehen.
Aschersleben verlor gegen Drittliga-Absteiger USV, obwohl es 45 Minuten die bessere Mannschaft war. „Klar ist das auch eine Kraftfrage“, sagt Jens Schmidt, „aber wir haben uns auch manche Aktionen geleistet, die dumm waren.“ Vor allem in der Deckung hat man dem HCA die schwindende Kraft angemerkt. „Wir waren nicht mehr aggressiv genug“, erinnert sich Trainer Dmitry Filippov.

Gegen den USV Halle (hier Robin John, links) mussten Jens Schmidt und der HCA sich geschlagen geben - auch, weil am Ende die Kräfte schwanden.
Foto: E. Schulz


Es ist nur all zu logisch. Schwinden die Kräfte, schwindet die Konzentration - und man verpasst in der Abwehr den richtigen Moment, um rauszutreten.
Dieses Problem war in Halle ganz deutlich zu sehen. Schmidt sagt aber trotzdem: „Wir müssen es schaffen, die Konzentration auch bei schwindender Kraft hochzuhalten.“
Zumal der Kreisläufer und Abwehrspezialist auch betont, dass die entscheidenden Akteure des HCA im Spiel gegen Halle in der Schlussphase auf der Platte gestanden haben.
Nur, wie schwer es dann wird, alles umzusetzen, musste auch Jens Schmidt am eigenen Leib erfahren. Die Arbeit in der Abwehr und am Kreis ist intensiv - Schmidt war in der entscheidenden Phase in Halle ebenfalls nicht von Fehlern gefreit. Auch in Glauchau wird er höchstwahrscheinlich durchspielen müssen. „Es ist jede Woche ein Kampf“, gibt er daher zu.

Schwere Aufgabe
Auch Dmitry Filippov freut sich deswegen schon jetzt darauf, wenn Frank Seifert und Eric Straßburger in Kürze wieder zum Team stoßen. In Glauchau erwartet er eine schwere Aufgabe.
„Das ist eine unangenehme Mannschaft“, sagt er. Aktuell liegt das Team von Ex-HCA-Trainer Jörg Neumann auf Rang elf, allerdings mit zwei Spielen weniger als ein großer Teil der anderen Mannschaften der Mitteldeutschen Oberliga. „Aber ich finde, sie liegen uns“, sagt Jens Schmidt.
Für den fünften Saisonsieg wird der HCA an seine Grenzen gehen müssen. Viel Zeit zum Durchpusten wird die Mannschaft nicht haben. Auch Jens Schmidt nicht. Der hat sich am Mittwochabend übrigens auch selber im Fernsehen gesehen. „Und ich musste richtig drüber lachen“, sagt er.

Bad Blankenburg ungeschlagen
Am Wochenende kommt es zum Duell der beiden Drittliga-Absteiger. Der HSV Bad Blankenburg empfängt am Sonntag den USV Halle und will dabei einen Nimbus verteidigen.
Bad Blankenburg ist nämlich die einzige noch verbliebene Mannschaft in der Mitteldeutschen Oberliga, die noch keinen Punkt abgeben musste. Der Aufstiegsfavorit hat alle sein acht Spiele gewonnen. Halle ist derzeit Achter.
Das dritte Spiel am Wochenende bestreiten die punktgleichen Tabellennachbarn TuS Radis und der SV Plauen-Oberlosa.
(mz)
wildalligator am November 11 2016 12:08:44 · 0 Kommentare · 737 gelesen · Drucken
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