+++++ Megawoodstock in Aschersleben 20.07.-22.07.2018 +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Bröckelnde Festung
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Nach drei Unentschieden in Folge lechzt der HC Aschersleben gegen Freiberg nach einem Heimsieg. Kapitän Martin Wartmann kehrt zurück.

ASCHERSLEBEN/MZ - Martin Wartmann hatte sich richtig was eingefangen. „Lange Geschichte“, sagt er mittlerweile. Aber wenn der Kapitän des HC Aschersleben so über seine Krankheit spricht, die ihn in den vergangenen zweieinhalb Wochen außer Gefecht gesetzt hat, beschleicht einen das Gefühl, dass so gut wie alles dabei war.
„Geschwollene Nase, Blutwerte unterirdisch, Kieferschmerzen, Zahndruck, Verdacht auf Nasennebenhöhlen, doch nicht“, sagt er. Und sogar: „Ein Verdacht auf Nasentumor.“ Aber auch hier: „Gott sei Dank nicht.“
Mittlerweile geht es dem 33 Jahre alten Mittelmann des HCA wieder besser. Am Donnerstag war er noch einmal beim Arzt. Ein weiteres Blutbild. Und, die Ergebnisse? „Ich habe das Go für den Samstag“, sagt Wartmann mit etwas überhöhter Stimme.

Die Ballhaus-Arena war für den HC Aschersleben (schwarz) immer ein Festung. In den vergangenen Monaten schwächeln die Oberliga-Handballer allerdings vor heimischer Kulisse.
Foto: Oliver Harloff



„Ich war erschrocken“
Wenn sich am Samstagabend (Anwurf 18 Uhr) die HSG Freiberg in der Ballhaus-Arena vorstellt, kann der HC Aschersleben zum ersten Mal in diesem Jahr auf seinen Kapitän und Kopf im Angriff zurückgreifen.
Die ersten beiden Spiele hatte Wartmann aufgrund seiner Krankheit verpasst. Dennoch weiß er natürlich Bescheid. Denn, wenn man es so sieht, hatte Wartmann ja auch ausreichend Zeit. „Das Spiel gegen Zwickau“, sagt er, „habe ich mir zweimal angeguckt.“
Vor zwei Wochen hat sich der HC Aschersleben 19:19 vom Zwickauer HC getrennt. Ein Spiel auf schwachem Niveau. Findet auch Martin Wartmann. „Ich war ein bisschen erschrocken“, gibt er zu.

In der Offensive lief nicht viel zusammen
Der HCA hat gegen die Sachsen defensiv sehr gut gearbeitet, keine Frage. Doch vor allem in der Offensive lief in der Mannschaft von Trainer Dmitry Filippov überhaupt nicht viel zusammen.
„19 geworfene Tore sagen alles“, sagt Wartmann. Zuletzt bei Spitzenreiter Bad Blankenburg waren es auch nur 21. Zugegeben, bei einem viel stärkeren Gegner. Doch: „Unser Problem ist im Moment der Angriff“, sagt Wartmann.

In eigener Halle kann das Team nicht überzeugen
Doch der HCA hat noch ein ganz anderes, vielleicht sogar größeres Problem: Er kann in eigener Halle nicht mehr überzeugen. Die letzten beiden Spiele endeten Unentschieden, davor gab es den schmeichelhaften 34:33-Erfolg über das abgeschlagene Schlusslicht Hermsdorf.
Das Ballhaus, das für Aschersleben mal so etwas wie eine Festung war, es beginnt zu bröckeln.
„Ich habe das Gefühl, dass wir zu Hause oft denken: Das geht schon irgendwie“, sagt Martin Wartmann, „aber die Spiele werden im Kopf entschieden.“ Zumal sich der HC Aschersleben in einer Situation befindet, in der er es sich nicht erlauben kann, Punkte unnötig liegen zu lassen. Aschersleben steckt mittlerweile im Abstiegskampf.
Und der erst begonnene Februar könnte bereits ein entscheidender Monat für die Krokodile werden. Aschersleben hat vier Spiele, drei davon (gegen Freiberg, Pirna und Radis) zu Hause und das Derby in Staßfurt. „Alles machbare Gegner“, findet Wartmann. „Das wird ein interessanter Februar.“

Drei Punkte von Fünf bis Zwölf
Und überhaupt, findet der Kapitän: „Ich denke nicht, dass wir da unten reingehören.“ Aber: „Das ist vielleicht auch genau unser Problem, dieses Denken. Es ist eine blöde Situation.“
Zumal sich in der Mitteldeutschen Oberliga alle Teams von Platz fünf aus mit den gleichen Gedanken und Sorgen plagen. Halle hat als Fünfter gerade einmal drei Punkte Puffer auf Pirna auf den ersten Abstiegsplatz.
Doch für Aschersleben zählt erst einmal nur das Heimspiel gegen die HSG Freiberg. Und, dass Martin Wartmann wieder zurück ist. „Es wird auch Zeit“, sagt er.

Mittlerweile steht eigentlich jeder Spieltag in der Mitteldeutschen Oberliga im Zeichen des Abstiegskampfes. Und so gibt es auch in der bevorstehenden 18. Runde neben der Partie zwischen Aschersleben und Freiberg interessante Duelle im Kampf um den Ligaverbleib.

Der HV Rot-Weiß Staßfurt zum Beispiel, in der kommenden Woche Gastgeber für den HCA, muss am Sonnabend zum SV Plauen-Oberlosa reisen. Beide Teams haben derzeit 15 Punkte, der Sieger kann sich etwas absetzen.

Hinter Aschersleben (14 Punkte) kommt es zum Duell zwischen dem HSV Apolda (11) und dem HC Glauchau/Meerane (13). Pirna (12) hat mit Köthen ein Spitzenteam zu Gast. (mz)
wildalligator am Februar 03 2017 16:29:17 · 0 Kommentare · 735 gelesen · Drucken
Kommentare
Es wurden keine Kommentare geschrieben.
Kommentar schreiben
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.
Bewertung
Die Bewertung ist nur für Mitglieder verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um abzustimmen.

Keine Bewertung eingesandt.
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 2
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 794
Neustes Mitglied: uniqas

Besucher Heute: 624
Besucher Monat: 25545
Besucher Gesamt: 2417694