+++++ Allen Sponsoren und Fans ein Frohes Weihnachtsfest und ein Gesundes Neues Jahr +++++
Nur noch

;
Navigation
Startseite
Tabelle
Sponsoren
Monatsangebot
1.Herren
2.Herren
B-Jugend
C-Jugend
D-Jugend
E-Jugend
Minis F-Jugend
MITMACHEN

Hallenanfahrt
Eintrittspreise
News Archiv
WebLinks
Fotogalerie
Videos

facebook
KLUBKASSE
Impressum
Login
Username

Passwort



Noch kein Mitglied?
Klicke hier um dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Fordere Hier ein neues an
Der stille Genießer
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Mantas Gudonis ist zuletzt wieder in Top-Form, was gut für den HCA ist. Er meidet aber den Mittelpunkt. Am Sonnabend kommt Radis.

ASCHERSLEBEN/MZ - Zu Beginn erst einmal drei Zahlen: 18, 17, und 15. Sie verdeutlichen, auch wenn das jetzt ziemlich pathetisch klingt, dass auch Mantas Gudonis nur ein ganz normaler Mensch ist. Es sind Zahlen aus der Hinrunde. Prozentuale Quoten gehaltener Bälle.
Der Torhüter des HC Aschersleben hat in den Auswärtsspielen gegen Radis, Halle und in der zweiten Hälfte in Zwickau nicht gut gehalten. Und es sind untypische Gudonis-Zahlen, die der Geschichte da voranstehen. Da passen diese noch frischen drei Werte aus der laufenden Rückrunde in der Mitteldeutschen Oberliga schon viel besser: 46, 48 und 47.
Es sind Gudonis’ Prozentquoten aus den bisherigen drei Heimspielen des HCA in 2017. Dazu kommt noch folgende Statistik: In den drei anfangs erwähnten Partien holte Aschersleben nur einen Zähler. In den Heimspielen gegen Zwickau, Freiberg und zuletzt Pirna fünf.

Äußerungen? Nur kurz und knapp
Mantas Gudonis ist in letzter Zeit wieder in Top-Form. Um das jetzt nicht falsch zu verstehen. Der 37 Jahre alte Torhüter war in der Hinrunde in keiner wirklichen Krise, doch dass er mehrere Spiele hat, in denen er etwas unglücklich agiert, ist man von ihm einfach nicht gewohnt.
Gudonis ist seit Jahren ein Leistungsträger des HC Aschersleben. Immer sicherer Rückhalt. Und Mantas Gudonis in Top-Form ist für den HCA... ja, was eigentlich?

Mantas Gudonis steht ungern im Mittelpunkt, kommt mit seinen Leistungen auf dem Feld aber nicht drumherum.
Foto: Hartmut Bösener


Man könnte nun selbst mit dem Torhüter sprechen. Mit Gudonis über Gudonis quasi. Doch es würde nicht viel Sinn machen. Der Litauer ist keiner, der das Licht der Öffentlichkeit sucht. Wenn er sich äußert, dann nur kurz und knapp.
Ein Beispiel: Als der HCA in der Rückrunde der letzten Saison die HG 85 Köthen zum Spitzenspiel empfing, kehrte auch Svajunas Kairis das erste Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück. Kairis und Gudonis verbindet viel. Zusammen haben sie das Handball-Abc beim litauischen Traditionsverein Granitas Kaunas erlernt, dort auch gemeinsam gewohnt und später Seite an Seite in Bernburg und Aschersleben gespielt.
Als Gudonis nun im Vorfeld gefragt wurde, ob es vielleicht irgendeine Wette zwischen den langjährigen Freunden geben würde, blickte er so, als er hätte er die Frage nicht verstanden. Doch er hatte sie ziemlich genau verstanden. Sie war nur nichts für ihn. „Scheiß auf sowas“, fauchte er. „Mir ist lieber, er macht zehn Tore, wenn ich dafür den entscheidenden Ball halte.“
Mantas Gudonis ist einfach kein Typ wie es beispielsweise Ivan Szabo oder Dino Spiranec waren. Die ehemaligen HCA-Torhüter sind eine gute Referenz. Spiranec, der zusammen mit Gudonis in der letzten Spielzeit das beste Duo der Oberliga bildete, benötigte die Emotionen.
Er zog daraus ein Stück weit seine Kraft. Noch extremer ist der Fall Ivan Szabo. Es gab wohl selten einen Torhüter, der es so genossen hat, wenn sein Name nach einer Parade ausgerufen wurde und der so eine ausgiebige Mimik und Gestik hatte.
Doch Szabo schießt mit dieser extrovertierten Art auch hin und wieder übers Ziel hinaus.
Ein Beispiel: Als er am vergangenen Wochenende mit seinem Oranienburger HC beim SV Anhalt Bernburg gastierte, hielt er in der Schlussphase einen wichtigen Ball, der letztendlich zum knappen Sieg (26:25) beitrug. Danach baute sich der mittlerweile 27-Jährige mit ausgebreiteten Armen auf - direkt vor den Fans des SVA wohlgemerkt. Die Folge waren nicht nur zähnefletschende Anhalt-Fans, sondern auch eine ZweiMinuten-Strafe für den Ungarn.

Böser Blick oder Becker-Faust
Mantas Gudonis ist anders. Er ist introvertierter. Doch wie läuft dann eigentlich die so wichtige Kommunikation zwischen dem Torhüter und seiner Deckung ab? „Meist bereits vor dem Spiel“, sagt Abwehrchef Frank Seifert junior.
„Im Spiel findet die Kommunikation dann nur nonverbal statt, also via bösem Blick oder Becker-Faust.“ Heißt also: Wenn Gudonis am Samstagabend, wenn in Aschersleben Radis zu Gast hat, wieder oft die Becker-Faust reckt, konnte der HCA an die starken Leistungen der vergangenen Wochen (drei Siege in Folge) anknüpfen.
Eins scheint aber bereits im Vorfeld sicher zu sein: Dass der 37-Jährige auch nach dem vierten Sieg in Folge nicht ausrasten wird. Gudonis ist ein stiller Genießer. Ach ja: Und in Top-Form für den HCA „extrem wichtig“, sagt Frank Seifert
Das Spiel gegen Radis wird um 18 Uhr im Ballhaus angepfiffen. (mz)
wildalligator am Februar 24 2017 16:17:26 · 0 Kommentare · 545 gelesen · Drucken
Kommentare
Es wurden keine Kommentare geschrieben.
Kommentar schreiben
Bitte einloggen, um einen Kommentar zu schreiben.
Bewertung
Die Bewertung ist nur für Mitglieder verfügbar.

Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich, um abzustimmen.

Keine Bewertung eingesandt.
Termine
Sonnabend, 30.12.17
09:30 Uhr im Ascaneum
Ulk-Turnier
09:30 Uhr Meldebeginn
KurzNews
Statistik
Gäste Online: 2
Mitglieder Online:
Keine Mitglieder Online


Registrierte Mitglieder: 625
Neustes Mitglied: uvawi

Besucher Heute: 252
Besucher Monat: 26701
Besucher Gesamt: 2185199