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Fünfminütige Umarmung
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

Am Freitag kehrt Jens Schmidt zum HCA zurück, am Samstag gibt es einen Sieg gegen Freiberg. Doch fast wäre die Rückkehr ein Fiasko geworden.

ASCHERSLEBEN/MZ - Frank Seifert jr. war am vergangenen Freitagabend spät dran. Pünktlich 18.30 Uhr beginnt vor dem letzten Training der Woche beim Handball-Oberligisten HC Aschersleben immer die Video-Analyse des bevorstehenden Gegners. Seifert kam diesmal, als es um die HSG Freiberg ging, arbeitsbedingt ein bisschen später.
Doch etwas war anders. „Von weitem“, erzählte der 28-jährige Abwehrchef nach dem 30:26-Heimsieg gegen die Sachsen am Samstagabend, „habe ich eine Tasche erkannt.“ Es war keine, die er in dieser Saison bislang öfter gesehen hatte.

Wieder beim HCA und gleich mittendrin: Jens Schmidt (schwarz)
FOTO: HARETMUT BÖSENER


Glücksfall für den HCA
Die Tasche gehörte Jens Schmidt. Der 30 Jahre alte Kreisläufer, der in den letzten beiden Spielzeiten bereits für Aschersleben auf der Platte stand und im Sommer berufsbedingt kürzertreten wollte, ist seit Freitagabend wieder zurück beim HCA!
Ein wenig hatte es sich angedeutet, letztlich kam es aber doch überraschend, fand zumindest Seifert. Dass Schmidts Rückkehr ein Glücksfall für ihn und den HC Aschersleben ist, beweist aber die Reaktion vom nun an nicht mehr Aushilfskreisläufer.
„Wären wir nicht schon zu spät gewesen, hätte ich ihn erstmal zehn Minuten gedrückt“, sagte Seifert nach dem Freiberg-Spiel zum Vorabend.

Das harte Foul
Doch fast wäre die Rückkehr von Jens Schmidt zu einem Fiasko geworden. Nach 15 Minuten schickte Trainer Dmitry Filippov seine alte und neue Nummer 33 aufs Feld, bereits gut drei Minuten später wurde er aber hart gefoult und knickte um.
„Mein erster Gedanke“, so Schmidt selber, „war: Mist, vorbei.“ Doch er hatte Glück, überwand die Schmerzen und zeigte eine richtig gute Leistung. „Man hat mit ihm im Spiel einen Unterschied gemerkt“, sagte Seifert.

Die gepflegte Drecksarbeit
Aschersleben hatte zum ersten Mal in dieser Saison wieder einen echten Kreisläufer, einen, der das Handwerk dieser gepflegten Drecksarbeit gelernt hat. „Er hat die richtigen Positionen für Anspiele, er stellt die richtigen Sperren“, so Seifert.
Mit Schmidt war der HCA gegen ein schnelles Freiberg auch hinten stabiler, lag zur Pause mit 14:13 in Führung.
„Wir wissen, dass wir ihn gebraucht haben“, sagte auch Coach Dmitry Filippov nach dem Erfolg im ersten Heimspiel des Jahres.
Der Doppelolympiasieger sah, wie sich seine Mannschaft zu Beginn der zweiten Halbzeit schnell auf drei, vier Treffer absetzte und schließlich die Kontrolle über die Partie übernahm. Jens Schmidt: „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir nicht gewinnen.“

Wieder zu Hause
Der 30-Jährige hat dem Team einen positiven Anschub gegeben. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld.
„Ich mag ihn sehr“, sagte Filippov, „ich wollte ihn die ganze Zeit wieder in der Mannschaft haben.“ Arbeitsbedingt wird Schmidt zwar wohl nur selten alle Trainingseinheiten in der Woche mitmachen können, doch hatte er vor dem Freiberg-Spiel ja auch nur einmal trainiert.
Wenn’s passt, dann passt’s nun mal. „Man merkt, dass man wieder zu Hause ist“, sagte Jens Schmidt am Samstagabend auf der Tribüne im Ballhaus sitzend.
An die fernere Zukunft, sprich, was im kommenden Sommer passiert, wenn der Vertrag dann wieder endet, denkt der Kreisläufer jetzt noch nicht. „Ich plane nicht mehr“, sagte er. Es ist aber, Stand jetzt, nur schwer vorstellbar, dass Schmidt den HCA so schnell wieder verlässt. Denn: „Ich habe gemerkt, was mir gefehlt hat.“
Übrigens, um noch einmal auf Freitag zu kommen: Seiferts Umarmung für den Rückkehrer war trotz Zeitdruck gar nicht mal nur im Konjunktiv, wie er es behauptete. „Fränky“, erzählte Schmidt nämlich, „hat mich wirklich erstmal fünf Minuten gedrückt.“

HCA: Gudonis, Thäder; Kommoß (7), P. Seifert (6), S. Berends (5), Kaufmann (n.e.), Wartmann (3/3), A. Filippov, Grafenhorst (4), N. Berends (2), Weber (2), Nupnau, Schmidt (1)

(mz)
wildalligator am Januar 23 2018 09:52:18 · 0 Kommentare · 423 gelesen · Drucken
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