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Wieso, weshalb, warum?
HANDBALL-OBERLIGA
VON TOBIAS GROSSE

2018 noch ungeschlagen, ersatzgeschwächt gegen Tabellenführer Leipzig bestanden. Beweist der HCA schon wieder, dass er in der Rückserie besser ist?

ASCHERSLEBEN/MZ - Pit Seifert war am späten Sonntagnachmittag in Gedanken versunken. Wenige Augenblicke nach dem Ende des 26:26-Unentschieden zwischen dem HC Aschersleben und der SG LVB Leipzig bespaßte der Linksaußen des HCA noch auf dem Spielfeld seine kleine Nichte mit einem winzigen Ball. Abschalten, runterkommen, nach diesen nervenaufreibenden 60 Minuten Handball gegen den Tabellenführer der Mitteldeutschen Oberliga. Doch mitten in diese Ruhe platzte eine Frage, die so simpel klingt, aber in ihren Ausführungen doch so komplex ist: Warum ist der HC Aschersleben eigentlich in der Rückrunde immer besser, als in der Hinrunde?

Für Pit Seifert und den HCA läuft es zurzeit gut – wie immer in der zweiten Saisonhälfte.
FOTO: HARTMUT BÖSENER


Braucht Aschersleben Druck?
Es ist eine erschreckende Auffälligkeit, die sich nun schon über Jahre hinzieht. Der HCA ist eine Rückrnden-Mannschaft! Das wird deutlich, wenn man sich mal die Zahlen vor Augen führt, seit dem Drittliga-Abstieg 2014 haben die Krokodile nach Weihnachten immer mehr Punkte geholt, als davor. In den letzten beiden Jahren zum Beispiel ging Aschersleben mit ausgeglichenen Bilanzen in die zweite Saisonhälfte (12:12 und 13:13 Punkte), sammelte dann mindestens noch 20 Zähler (23:5, 20:10). „Erklären kann ich mir das nicht“, gestand Pit Seifert am Sonntag wohlig lächelnd.
Der HCA ist derzeit wieder auf dem besten Weg, eine bessere Rück- als Hinrunde zu spielen. 2018 ist das Team von Trainer Dmitry Filippov noch ungeschlagen und hat die negative Halbserien-Bilanz (9:13) mittlerweile ausgeglichen. Was wichtig ist, denn die Mitteldeutsche Oberliga ist seit Jahren so ausgeglichen, dass in der Regel sieben oder acht Mannschaften gegen den Abstieg spielen. Ob Aschersleben vielleicht erst diesen Druck braucht? Seifert war ehrlich: „Druck bauen wir uns eigentlich nie auf.“
Das war auch gegen Tabellenführer Leipzig zu sehen. Trotz anfänglicher Probleme und obwohl Kapitän und Spielmacher Martin Wartmann (krank) sowie mit Clemens Grafenhorst (Knie) der einzige echte Rückraumschütze fehlten: Der HCA war nach dem 12:13-Pausenrückstand in Spielabschnitt zwei die bessere Mannschaft und hätte auch zwei Punkte verdient gehabt!
Das sah auch Dmitry Filippov so. Der Trainer wirkte nach dem Spiel ein bisschen niedergeschlagen ob der verpassten Überraschung. „Wir haben gut gespielt“, befand er. Aber: „Normalerweise können wir das Spiel auch gewinnen.“ Denn die Führung betrug in Hälfte zwei zeitweise schon drei Tore. Doch man muss fairerweise auch sagen, dass Leipzig den letzten Angriff hatte und ebenso noch hätte gewinnen können.
Aschersleben hat im Jahr 2018 nun sechs von acht möglichen Punkten geholt. Doch nicht nur ergebnistechnisch läuft es in der zweiten Saisonhälfte besser, auch spielerisch. Das ist freilich auch der Rückkehr von Jens Schmidt zu verdanken, der dem Team in der Deckung mehr Stabilität verleiht und dank dem in der Offensive endlich ein Kreisläuferspiel möglich ist. Aber nicht nur: „Alle Spieler verstehen ihre Aufgaben mittlerweile besser“; sagte Trainer Filippov zum wieso, weshalb, warum, „und das sieht man, es läuft alles schneller und besser.“

Warum? Egal
Der gute alte „Wir-müssen-uns-finden“-Prozess war also auch beim HC Aschersleben noch im Gange? Bei einem Team, das im Kern seit Jahren so zusammenspielt? Wenn es nach Pit Seifert geht, kann man das durchaus so stehen lassen. „Wahrscheinlich sind wir jetzt besser eingespielt“, sagte er, bevor er sich dann wieder seiner Nichte widmete. Und man bekam das Gefühl, dass es für die Krokodile gar nicht entscheidend ist, warum es in der zweiten Saisonhälfte besser läuft – sondern dass es besser läuft.
wildalligator am Februar 07 2018 10:21:42 · 0 Kommentare · 582 gelesen · Drucken
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